Syndrome der Diätetik (Krebs) und deren Therapiestrategie

Die entwickelten Ernährungsempfehlungen dienen der Unterstützung der betroffenen Organe zusätzlich zur schulmedizinischen onkologischen Therapie.

Bauchspeicheldrüse
Blasenkrebs
Blutkrebs (Leukämie)
Brustkrebs
Darmkrebs
Hautkrebs
Magenkrebs
Nierenkrebs
Speiseröhrenkrebs

 

 Bauchspeicheldrüse

50-60% Kohlenhydrate, 20% Eiweiß, 30% Fett (MCT - Diätmargarine, Speiseöle)

Nehmen Sie mehrere kleinere Mahlzeiten (5 bis 7) pro Tag zu sich. Dies erleichtert die Arbeit des Verdauungssystems. Nehmen Sie Ihre Medikamente regelmäßig. Enzympräparate nehmen Sie am besten während jeder Mahlzeit mit etwas Flüssigkeit ein, um eine Vermischung mit der Nahrung zu ermöglichen. Seien Sie geduldig, wenn Sie zunächst an Gewicht verlieren sollten. Erfahrungsgemäß kann es drei Monate und mehr dauern, bis Sie wieder zunehmen.

  
 Blasenkrebs

Schad- und Reizstoffe, die über die Blase ausgeschieden werden, sollten gemieden werden. Risikofaktoren wie Rauchen und extremer Kaffeekonsum müssen ausgeschaltet werden.

Bärentraubenblätter wirken keimhemmend, Preiselbeersaft vermindert die Ansiedelung von Bakterien in der Blase.

Brokkoli, Grünkohl, Blumenkohl und Rosenkohl
Rettich
Sauermilchprodukte
Bärentraubenblätter
Preiselbeersaft / Cranberry
Blase/Nierentee

  
 Blutkrebs (Leukämie)

Vermeidung einer Infektion des Magen- Darm- Trakts (durch Bakterien, Pilze und Viren) und nachfolgender Komplikationen wie z.B. septischer Einschwemmung von Erregern in den Organismus.
Möglichst nur Speisen verwenden, welche durch einen ausreichenden Kochprozess Keim- und Sporenfrei sind. Es ist zu achten, dass Fleisch, Geflügel, Eier, Fisch oder Gemüse ganz durchgegart sind. Konserven und gefriergetrocknete Lebensmittel (Kartoffelpüree, Milchpulver, Fertigsuppen) sind eine schnelle Alternative.

  
 Brustkrebs

Empfohlen werden Lebensmittel mit einer hohen Nährstoffdichte (d.h. einem bezogen auf den Energiegehalt, hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen). Diese Lebensmittel sollten etwa 90% des Energie- und Nährstoffbedarfs decken. ca. 2150 kcal/Tag. Vollkornbrot, Nudeln, Kartoffeln, Reis, Kalzium, Eisen und Jod, Getreide, Nüsse, Obst, Gemüse.
Kinder und Jugendliche benötigen oft mehr Mahlzeiten als Erwachsene und sollten etwa fünf Mal am Tag essen.

  
 Darmkrebs

Kohlenhydraten, ca. 60%, Fett maximal 25% Proteinen ca. 15% ca. 5 –6 mal pro Tag kleinere Mahlzeiten. Vollkornprodukte, Nudelgerichte, Kartoffeln, Obst und Gemüse, Milchprodukte, Fisch, Eier, mageres Fleisch, Hülsenfrüchten.
Ein Sportler sollte täglich mindestens 2,5 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen.
Wichtig für den Sportler ist die Koordination des Essens und des Trainings. Auf nüchternen Magen sollte nicht trainiert werden. Speisen, die noch nicht verdaut sind, belasten jedoch ebenfalls und verringern die Trainingsqualität.
Es empfiehlt sich ein bis zwei Stunde vor dem Training:
Weißbrot mit magerem Kräuter-/Topfenaufstrich
Cornflakes mit Milch oder Joghurt
Banane
Grießkoch
Je nach Trainingsdauer und –intensität sollten auch während des Trainings Kohlenhydrate in flüssiger Form zugeführt werden, z.B. in Form von Elektrolytgetränken.
Bei Mahlzeiten, die nicht direkt vor einem Training eingenommen werden, sollte auf eine vollwertige Kost, reich an Vollkornprodukten, Obst- und Gemüse sowie hochwertigem Eiweiß (z.B.: Fisch) geachtet werden.

  
 Hautkrebs

Früchte, Gemüse und Grünblattsalate. Avocados und andere Ölfrüchte, Nüsse und Ölsamen im rohen, unbehandelten Zustand.

  
 Magenkrebs

Kleinere, aber häufigere Mahlzeiten. Fettanteil der Nahrung reduzieren. Ausreichende Kalorienzufuhr und ausreichende Zufuhr von Vitamin-B12 und Vitamin-D sowie Kalzium. (ev. Nahrungsergänzung)

  
 Nierenkrebs

Eiweißnormierte Kost (0,8 g pro kg) unter besonderer Berücksichtigung der biologischen Wertigkeit und der ausreichenden Energiezufuhr; natrium-, phosphat- und kaliumarme Getränke und Lebensmittel bevorzugen. Immunstärkende, Infektionshemmende Ernährung.

  
 Speiseröhrenkrebs

Richtet sich nach dem Zustand (weich, flüssig, Sondennahrung). Leichte Vollkost. Entzündungshemmende Tees (z.B.: Kamille, Salbei).

 

 

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